Feuerwehr Zimmern o.R. setzt auf eine starke Mannschaft, einen modernen Fuhrpark und wichtige Investitionen für die Zukunft
Im Rahmen der Gesamtversammlung blickte die Freiwillige Feuerwehr Zimmern o.R. um Kommandant Frank Scherfer auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. Besonders im Fokus standen dabei die personelle Stärke der Gesamtwehr, das Einsatzgeschehen sowie die aktuelle und künftige Fahrzeugsituation. Zum 31. Dezember 2025 zählte die Gesamtwehr insgesamt 187 Mitglieder über alle Abteilungen hinweg. Davon versehen 123 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in den Einsatzabteilungen aktiven Dienst.

v.l.n.r.: Kreisbrandmeister Philipp Glunz, Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Jürgen Eberhardt, Fynn Dietenberger, Bürgermeisterin Carmen Merz, Max Iglauer, Kommandant Frank Scherfer, Robin Müller, stv. Kommandant Benjamin Grießhaber, Sebastian Todt, Markus Schuler, Lara Noder, Frank Hauser, Teresa Burkard, Stefan Mager, Janick Keufer, Ida Jauch, Benjamin Jauch, Jan Sakautzky, Markus Kopf
Auch das Einsatzgeschehen zeigte erneut, wie vielfältig und stetig steigend die Anforderungen an die Feuerwehr sind. Frank Scherfer aber auch Bürgermeisterin Carmen Merz dankten allen Einsatzkräfte. Im Jahr 2025 wurden durch die Einsatzabteilungen 57 Einsätze abgearbeitet. Dabei leistete die Wehr rund 996 Einsatzstunden.
Aktuell kann die Feuerwehr Zimmern im Einzelnen auf acht Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. In Zimmern stehen ein Mannschaftstransportwagen, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 sowie ein Löschgruppenfahrzeug 16-TS, welches nun durch ein LF10 ersetzt wurde, zur Verfügung. Horgen verfügt über ein Löschgruppenfahrzeug 8/6, Flözlingen über ein Löschgruppenfahrzeug 8/6 und einen Einsatzleitwagen 1, Stetten über ein Löschgruppenfahrzeug 8/6 sowie einen Gerätewagen-Transport. Gleichzeitig ist die Feuerwehr mitten in einer wichtigen Phase der Modernisierung. Das neue LF 10 für die Einsatzabteilung Zimmern steht wie bereits erwähnt ganz neu im Einsatzdienst.
Darüber hinaus befinden sich zwei neue Mannschaftstransportwagen in der finalen Phase und sollen im Jahr 2026 in Dienst gestellt werden. Zusammen mit dem LF 10 stehen damit drei Fahrzeugweihen an. Ergänzt wurden die Investitionen unter anderem durch neue LED-Scheinwerfer, Rollcontainer, AEDs und weitere Ausrüstung, die zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft beitragen. Die Feuerwehr Zimmern o.R. sieht sich damit für die kommenden Aufgaben gut aufgestellt. Die getätigten und geplanten Beschaffungen sind ein wichtiger Beitrag, um den Grundschutz in der Gemeinde auch künftig zuverlässig sicherzustellen. Der damals erarbeitete 10 Jahres-Plan der Feuerwehr geht somit auf. Sowohl die Feuerwehr als auch die Gemeinde haben damit frühzeitig die richtigen Weichen für eine bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Ausstattung gestellt.
Kreisbrandmeister Philipp Glunz konnte sich erstmalig bei der Feuerwehr Zimmern o.R. vorstellen und hatte auch gleich mehrere Ehrungen parat. Frank Scherfer wurde für 10-jährige Ausbildertätigkeit geehrt. Für 15 Jahre aktiven Einsatzdienst wurde Niklas Pauko geehrt. Für 25 Jahre Frank Hauser, Benjamin Grießhaber, Frank Scherfer und Jörg Deschensky. Für 40 Jahre aktiven Einsatzdienst wurde Stefan Mager geehrt. Markus Schuler erhielt von dem Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Jürgen Eberhardt die Ehrennadel „Dank und Anerkennung“ in Silber für seine langjährige Ausübung als Abteilungskommandant der Abteilung Horgen.
Befördert wurden:
Feuerwehrmann/frau:
- Fynn Dietenberger
- Max Iglauer
- Robin Müller
- Sebastian Todt
- Jakob Moosmann
- Luis Obergfell
- Lara Noder
- Teresa Burkard
- Ida Jauch
Oberfeuerwehrmann:
- Benjamin Jauch
- Jan Sakautzky
- Jan Deschensky
- Leon Rall
- Sebastian Woelke
- Niklas Flaig
Hauptfeuerwehrmann:
- Dennis Albrecht
Löschmeister:
- Janick Keufer
Brandmeister:
- Markus Kopf
Die Wichtigkeit der Feuerwehr machte Bürgermeisterin Carmen Merz in Ihren Ausführungen deutlich. Mit großem Engagement, hoher Einsatzbereitschaft und einer verlässlichen Mannschaftsstruktur bleibt die Freiwillige Feuerwehr Zimmern o.R. trotz anhaltender Sparzwänge der Kommunen auch in Zukunft ein unverzichtbarer Bestandteil im Bereich der Gefahrenabwehr für die Gemeinde. Frank Scherfer dankte der gesamten Verwaltung für die stets zuverlässige und auf Augenhöhe stattfindende Zusammenarbeit.